Gestern haben sich 50 Personen an unserer Veranstaltung „„Sexarbeit“ oder Prostitution?“ beteiligt. Ein großer Erfolg!

Dabei kam es auf der Veranstaltung zu heftigen Debatten zum Themenfeld der Prostitution. Manche Besucherinnen, wahrscheinlich mit einem organisierten Hintergrund, kamen um die Position der Zuhälter und Freier zu vertreten. Sie sagten, Zuhälterei sei in Deutschland illegal, Prostitution sei nichts als eine freie Entscheidung und die Gegnerinnen der Prostitution, die Abolutionisten und Marxisten, würden versuchen den Prostituierten ihre Würde zu nehmen.

Dabei sprach eine Vertreterin dieser Fraktion selbst die Worte aus, die entscheidend sind. Dass eine Frau, die durch die kapitalistischen Umstände gezwungen ist, sich zu prostituieren, über keine Produktionsmittel verfügt, nichts besitzt, als ihren Körper. Eine eindeutige Wahrheit, die die Kommunisten immer wieder aussprechen: Dass der Kapitalismus den Ärmsten dieser Gesellschaft alles nimmt, jedes Recht und jedes Gut, um mit ihrer Ausbeutung Profite zu machen. Einer der widerlichsten Ausdrücke dessen ist der Zwang armer Frauen zur Prostitution.

Um sie zu rechtfertigen, hat die Kapitalistenklasse Deutschlands eine nach der anderen Lüge verbreitet - wie die, dass Zuhälterei in Deutschland illegal wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Mit der Legalisierung der Prostitution durch SPD und Grüne im Jahr 2002 wurde Zuhälterei ausdrücklich legalisiert, der Paragraph 181a des StGB erlaubt sie nach gängiger Rechtssprechung, so lange ein Zuhälter nicht mehr als 49% der Einnahmen der Prostituierten für sich behält. Prostitution wurde legalisiert, um zu ermöglichen, dass Investoren aller Art heute 14,5 Milliarden Profite jährlich in der Sexindustrie machen. Das ist es, wofür die Kapitalisten ihre Gesetze brauchen.

So verwandelte sich die Veranstaltung schnell in eine Anklage an die Barbarei des Kapitalismus, die die meisten Teilnehmer überzeugen konnte. Die Vertreterinnen der neoliberalen Position, wie sie sonst nur Kapitalisten und Profiteure der Prostitution verteidigen, sahen sich gezwungen die Veranstaltung zu verlassen.

Es lebe der Kampf der internationalen Arbeiterinnen, gegen den Kapitalismus und alle seine Übel! Für die Abschaffung der Prostitution und die Überwindung der kapitalistischen Klassengesellschaft!

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